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The very best – and worst – of CollaborationLab

Autorin: Rebecca Hanker

Wir sind Christoph, Frank und Rebecca und haben letztes Jahr mit CollaborationLab unsere Antwort auf viele Fragen rund um das Thema Zusammenarbeit gegründet. Wir haben uns zu Beginn oft die Frage gestellt: Braucht die Welt wirklich noch eine Unternehmensberatung? Scheinbar ja, denn es lief spitze! Na ja, also fast …

Der Sound des Jahres 2021

Rebecca: Passend zum neuen Jahr wollen wir mal eine kleine Retro machen, und zwar ganz einfach und in Form eines alten Kassettenrekorders! Der ein oder andere wird die noch kennen. Da gab es immer vier Knöpfe:

– Rewind
– Fast Forward
– Pause
– Play

Das bietet sich hervorragend an, um über Folgendes nachzudenken:

– Was war eigentlich so gut, dass wir es unbedingt noch mal hören wollen und deswegen zurückspulen?
– Was wollen wir überhaupt nicht mehr hören, weil es uns nicht gefallen hat und deswegen vorspulen?
– Worüber sollten wir noch mal reden und legen deswegen mal eine Pause ein?
– Womit legen wir jetzt richtig los?

Rebecca: Bevor wir loslegen, was war denn euer Sound 2021? Ich muss da echt überlegen. Keine Konzerte, wenig Theater. Das Jahr hört sich für mich irgendwie stiller an. Aber die Stille war ganz gut für die viele kreative Arbeit dieses Jahr mit Euch. Also gleich kompensiert.

Christoph: Wir sollten mal eine Spotify Playlist mit unserem Sound machen ;-). Aber wenn ich die Frage beantworten soll, dann ist es für mich der Ton, wie wir drei miteinander sprechen. Da sind wenig Ego, viel Wertschätzung und Respekt im Raum. Wir funktionieren echt gut zusammen. Das merken auch unsere Kunden.

Frank: Mein Sound 2021 war sicherlich mein Podcast und die unverkennbare Podcast-Erkennungsmelodie zu „Wenn heut schon morgen wär“ und die tollen Gäste, die wir hatten.

Rewind – was war so gut, dass wir es noch mal hören müssen?

Rebecca: Gucken wir doch mal kurz zurück. Wir drei sind ja alle schon länger als Berater und Coaches tätig. Wir haben dann Anfang 2021 entschieden, uns zusammenzutun. Was fanden wir so großartig, dass wir zu diesen Momenten noch mal zurückspulen sollten?

Christoph: Also für mich sicherlich der Moment, als wir mit unserer Webseite und unserer Social Media Strategie live gegangen sind und auch unser erstes virtuelles MeetUp hatten. Auf einmal waren wir da! Ein tolles Gefühl. Auch gerade, weil wir in unseren MeetUps tolle Leute kennengelernt haben und gute Feedbacks erhalten haben.

Frank: Bei mir gibt es da einige Momente wie zum Beispiel unser Fotoshooting für die Bilder unserer Webseite. In dem Moment wurde mir klar: „Krass, wir machen das wirklich.“ Aber auch der gemeinsame Prozess uns als Rechtsform für eine Genossenschaft zu entscheiden und zu gründen. Es drückt einfach gut aus, wie wir zusammenarbeiten wollen und wie wir auch in Zukunft mit anderen zusammenarbeiten wollen: auf Augenhöhe und fair.

Rebecca: Dem kann ich mich anschließen. Dazu kommt vermutlich noch der Moment, als der erste Kunde und der erste Auftrag kam. Da wurde es für mich richtig real! Überhaupt eigentlich alle Momente mit Kunden, die uns positives Feedback gegeben haben. Sei es zu der Art und Weise, wie wir Auftragsklärungsgespräche machen oder unsere Angebote gestalten oder dann mit ihnen an Themen arbeiten. Das sind für mich immer Highlights, weil es auch immer mit viel Herzblut und Leidenschaft verbunden ist.

Fast Forward – das können wir gern überspringen!

Rebecca: Wenn wir zurückschauen, was können wir getrost überspringen und vorspulen? Fallen Euch da Situationen ein?

Frank: Wie sage ich immer? Der Konflikt, das Potenzial! Manchmal halten wir uns selbst nicht an unsere eigenen Prinzipien. Wir hatten zum Beispiel unsere Retro nicht wie besprochen regelmäßig gemacht, sondern zu lange aufgeschoben. Bis es dann richtig geknallt hat und wir eine konfliktäre Situation hatten. Wir haben uns der Situation dann innerhalb einer Retro gestellt und unsere Annahmen über das Verhalten der anderen offen hinterfragt und so klären können. Am Ende wollen wir ja alle ein gemeinsames Ziel erreichen, denn Erfolg entsteht gemeinsam. Was wir hier im CollaborationLab leben und verkaufen hängt eng zusammen. Unseren Kunden würden wir es anders raten und da mussten wir uns mal an die eigene Nase fassen!

Christoph: Ja, dem kann ich mich anschließen. Das können wir in Zukunft besser machen. Dazu kommt für mich dieser unfassbar lange formale Prozess, um eine Genossenschaft zu gründen. Können wir das irgendwie überspringen? Das muss doch in Zukunft einfacher gehen!

Rebecca: Ja, kann ich beides unterschreiben.

Pause – darüber müssen wir noch mal reden

Rebecca: Bei welchen Themen sollten wir noch mal eine Pause einlegen und genauer hingucken?

Christoph: Was uns vermutlich noch länger und immer wieder begleiten wird, sind so Sachen wie Verrechnungslogiken. Wir gehen intern nicht davon aus, dass das Kreieren von neuen Inhalten, Methoden oder Workshops weniger oder mehr wert ist, als die Durchführung oder Anwendung als Trainer, Berater oder Coach oder den Kunden zu akquirieren, der am Ende unser Produkt kauft. Um erfolgreich zu sein, braucht es ein gutes Zusammenspiel von diesen drei Komponenten. Alles ist wichtig und hat seine absolute Berechtigung. Und um das intern in eine gute Verrechnungslogik zu bringen, die sich dann für jeden fair anfühlt, benötigt es auch ein bisschen Kreativität und vor allem viel Austausch.

Rebecca: Auch die Frage: „Wann sind wir eigentlich erfolgreich und woran merken wir das?“ Das ist etwas, was wir immer wieder diskutieren. Es ist sehr spannend zu erleben, dass das auch für jeden von uns unterschiedlich ist. Daraus trotzdem ein gemeinsames Zielbild zu entwickeln, wo wir mit CollaborationLab in Zukunft hinwollen, werden wir in regelmäßigen Abständen besprechen.

Frank: Absolut gute Punkt. Da gehe ich zu 100 % mit.

Play – womit legen wir los?

Rebecca: Womit legen wir richtig los und was wollen wir in Zukunft hören? Da fällt mir gleich selbst was ein. Was ich richtig cool finde, sind die Allianzen und Kooperationen, die wir eigentlich seit Beginn an geschlossen haben. Wir haben eine sehr offensive Art und auch keine Manschetten, unsere eigenen entwickelten Tools mit anderen Beratern zu teilen. Wir verfolgen den Gedanken der Kooperation statt Konkurrenz. Und das macht richtig Spaß und sollten wir noch mehr ausbauen. Es gibt viel zu tun, wenn es um die Frage geht, wie arbeitet man gleichzeitig möglichst wertschöpfend für das Unternehmen und sinnstiftend für die Mitarbeitenden. Je mehr wir sind, die das angehen, desto besser.

Frank: Sehr guter Punkt. Dazu fällt mir ein: Wir müssen unsere Best-Pratice-Programme mehr pushen. Wir verfolgen in unsere Arbeit auch den Grundsatz, dass wir ohne Blaupause und Masterplan zu unseren Kunden kommen und gemeinsam viel ausprobieren, aber wir haben da ja auch zwei Spitzenprogramme im Angebot, bei denen die Wirksamkeit auch schon evaluiert wurde.

Christoph: Genau, unser New Leadership Programm beschäftigt sich intensiv mit der Frage, mit welche Art von Führung man eine Verantwortungskultur in Organisationen stärkt. Und unser Agile Junior Programm steigert nachweislich die Selbstwirksamkeit von jungen Menschen! Das muss raus in die Welt!

Wie klingt eigentlich 2022 für Dich?

Rebecca: Na dann los! Eine letzte Frage noch. Was hört ihr, wenn ihr an 2022 denkt?

Frank: Ich höre Meeresrauschen und Menschen, die in unseren Workshops sitzen und sagen: „Wow, wie cool!“

Christoph: Ja, okay, ich höre auch Meeresrauschen. Will ja eh mehr am Meer sein. Und ich höre Menschen, die uns spiegeln: „Ihr lebt eine Form von Zusammenarbeit, die wir auch bei uns erreichen wollen.“ Und Du, Rebecca?

Rebecca: Ich würde gern Zufriedenheit hören bei uns und unseren Kunden.

Christoph: Wie klingt die?

Rebecca: Ich weiß es nicht. Vielleicht wie Meeresrauschen?

Frank: Wisst ihr was, ich höre da Workshops am Meer!

LabSample

Wie immer findet ihr zu unserem Blog auch das passende LabSample – die Tapedeck Retro – hier!

Tapedeck – Retro

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